Neuigkeiten aus Lavant

Errichtung PV-Anlagen

Information über die Fertigstellungsmeldung gem. § 44 Abs. 8 TBO 2022

 

Geschätzte Gemeindebürger:innen!

Durch die mit 01.09.2023 in Kraft getretene Novelle LGBl. Nr. 64/2023 wurden die Bestimmungen über die Bauvollendung in § 44 Tiroler Bauordnung 2022 (TBO 2022) um einen Absatz 8 ergänzt, welcher wie folgt lautet:
„Die Fertigstellung von Photovoltaikanlagen nach § 28 Abs. 3 lit. f, g und h ist der Behörde unver¬züglich anzuzeigen. Die Anzeige hat den betreffenden Bauplatz zu bezeichnen sowie Angaben zur Lage und Engpassleistung der Anlage in kW zu enthalten.“

 

Auszug Tiroler Bauordnung:

§ 28) Bewilligungspflichtige und anzeigepflichtige Bauvorhaben, Ausnahmen

Abs. 3) Weder einer Baubewilligung noch einer Bauanzeige bedürfen:

lit. f) die Anbringung oder Änderung von Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen bis zu einer Fläche von 100 m² an baulichen Anlagen, sofern sie in die Wandfläche integriert sind oder der Abstand des Sonnenkollektors bzw. der Photovoltaikanlage zur Wandhaut, im rechten Winkel von dieser aus gemessen, an keinem Punkt 30 cm übersteigt;

lit. g) die Anbringung oder Änderung von Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen bis zu einer Fläche von 100 m², sofern sie in die Dachfläche integriert sind oder der Abstand des Sonnenkollektors bzw. der Photovoltaikanlage zur Dachhaut, im rechten Winkel von dieser aus gemessen, an keinem Punkt 30 cm übersteigt. Im Fall der Anbringung auf Flachdächern darf davon abweichend die Neigung des Sonnenkollektors bzw. der Photovoltaikanlage höchstens 15° betragen; dabei hat bei Flachdächern ohne Attika der jeweilige Abstand zum Dachrand hin zumindest der Aufbauhöhe der Photovoltaikanlage zu entsprechen;

lit. h) die Anbringung oder Änderung von freistehenden Sonnenkollektoren und Photo-voltaikanlagen bis zu einer Fläche von 100 m², sofern der Abstand des Sonnenkollektors bzw. der Photovoltaikanlage zum darunterliegenden Gelände an keinem Punkt 30 cm übersteigt, wobei davon abweichend auf ebenem Gelände eine Neigung von höchstens 15° jedenfalls zulässig ist.

Dieser neuen Bestimmung nach müssen Photovoltaikanlagen, für die weder eine Bewilligungs- noch eine Anzeigepflicht besteht, nach der Fertigstellung der Baubehörde gemeldet werden.
Vom Gemeindeverband Bausachverständige wurde den Gemeinden ein entsprechendes Formular bereitgestellt, welches die erfor¬derlichen Meldekriterien beinhaltet, sowohl für Bürger, PV-Anlagen-Errichter, Baubehörde und Freiwillige Feuerwehr – siehe Anlage.

Besonders wichtig sind die Daten der PV-Anlagen auch für die Freiwillige Feuerwehr, um im Einsatzfall richtig reagieren zu können.

Für die Einbringung der Fertigstellungsmeldung fallen keine Kosten an.

 

Formular Fertigstellungsmeldung PV-Anlage:

docxPV-Anlage_Bauvollendung

 

Jahreskalender 2024

Gerne stellen wir hier den Jahreskalender für das Jahr 2024 zum Download zur Verfügung.

pdfJahreskalender2024

Befragung "Lebensqualität in Österreich"

L&R Sozialforschung untersucht gerade unterschiedliche Aspekte rund um die Themen „Leben, Familie und Partnerschaft in Österreich". Es ist uns ganz wichtig, dass hier die Lebensrealitäten aller in Österreich lebender Personen einbezogen werden. Deshalb wäre Ihre Teilnahme an unserer Studie sehr wertvoll!

Bitte nehmen Sie sich ca. 20 Minuten Zeit und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen zu diesen Themen mit!

Sie können auch mit folgendem Link https://lrsocialresearch.limequery.com/986281?lang=de an unserer Studie - selbstverständlich anonym - online teilnehmen.
Die Befragung richtet sich an alle in Österreich lebenden Personen im Alter zwischen 18 bis 80 Jahre. Ein Rückschluss auf die teilnehmende Person ist nicht möglich.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bischofskirche 2023

Ausgrabungen auf dem Lavanter Kirchbichl (Text: Julia Rabitsch)

Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten und der diese begleitenden archäologischen Ausgrabungen in der sog. Bischofskirche konzentrierten sich die Arbeiten dieses Jahr auf den unmittelbar südlich der Kirche befindlichen Gebäudekomplex (Komplex I, Abb. 01). Wie die Arbeiten an und in der Kirche wird auch das Folgeprojekt vom Land Tirol finanziert und in Kooperation mit der Universität Innsbruck durchgeführt. Ziel ist die Instandsetzung der obertägig sichtbaren Mauern der Gebäude im Umkreis der frühchristlichen Kirche sowie die Klärung noch offener wissenschaftlicher Fragen.
In der Zeit von 10. Juli bis 04. August fanden deswegen archäologische Ausgrabungen im Komplex I statt. Die Erforschung dieser Gebäude begann in den Jahren 1952 und 1953 mit ersten Sondagen durch Franz Miltner. Weiterführende Grabungen sowie eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Befunde blieben jedoch bis heute aus. Die wenigen Dokumente, die sich von der originalen Grabungsdokumentation erhalten haben werfen zudem Fragen zu Binnengliederung des Baus sowie zu dessen Funktion auf. Letzteres beschäftigt die archäologische Forschung vor allem ob der Lage im Nahbereich der Kirche bereits seit Jahrzehnten. So sprach sich z. B. Stefan Karwiese für Wohnunterkünfte der Diakone aus, ohne dies begründen zu können. Mit den aktuellen archäologischen Untersuchungen wird versucht diesen offenen Fragen auf den Grund zu gehen.

Die Arbeiten beschränkten sich heuer auf den westlichen Raum (I-2) des Gebäudekomplexes, in dem von Miltner eine stufenförmige Binnengliederung verzeichnet wurde. Nach Entfernen des Humus und Ausnehmen der Altschnitte aus den 1950er Jahren konnte neues Licht auf die Mauerzüge geworfen werden (Abb. 02): Eine Nord-Süd-orientierte Binnenmauer teilt das Gebäude in einen schmalen Eingangsbereich im Osten und einen großen Raum im Westen. Der große Marmorblock am südlichen Ende dieser Mauer dürfte als Türschwelle zwischen den beiden Räumen gedient haben. Dies zeichnet sich unter anderem in einer runden Vertiefung an der Oberseite des Blocks ab, die Nutzungsspuren einer kreisenden mechanischen Bewegung aufweist und somit als Türpfanne interpretiert werden kann. Die weiteren Einlassungen an der Oberseite des Marmors deuten darauf hin, dass dieser – ebenso wie weitere Marmorblöcke in der Kirche – ursprünglich in einem anderen, bis dato unbekanntem, Verbund stand.
Neben diesem in seiner Zweitverwendung an Originalposition gefundenen Stein konnten noch drei weitere Steinblöcke im Eingangsbereich sowie ein großer Block unmittelbar vor dem Gebäude dokumentiert werden (Abb. 03). Diese befanden sich jedoch nicht mehr in ihrer originalen Position und wurden somit vorerst entfernt. Einer der Steinblöcke, der schräg im Raum lag konnte als Schwellstein identifiziert werden, der ehemals im Eingang des Gebäudes lag (Abb. 04). Wann und warum es zur Verlagerung des Steines kam, bleibt ungeklärt.
Im gesamten Eingangsraum hat sich, wenngleich in mäßigem Zustand, der originale Estrichfußboden samt zugehöriger Steinrollierung erhalten. An der Innenseite der Ostmauer konnte zudem ein marginaler Rest eines jüngeren Fußbodens festgestellt werden, weswegen von einer Umbauphase des Gebäudes ausgegangen werden kann.
Im angrenzenden großen Raum war der originale Estrichfußboden inklusive Rollierung nur noch in der westlichen Hälfte erhalten. Der östliche Teil des Raumes ist von den Altschnitten Miltners geprägt. Bei deren erneutem Ausnehmen kamen zwei weiter Mauerzüge zu Tage. Diese bilden eine Ecke und dürften sich sowohl südlich außerhalb der Kirche als auch östlich unterhalb des Bodens im Eingangsraum fortsetzen. Bei diesem Mauereck handelt es sich um die Reste eines älteren, gleich orientierten Gebäudes, über dem der spätere Komplex I errichtet wurde. Da in diesem Bereich jedoch keine originalen Schichtzusammenhänge mehr vorhanden waren muss eine Datierung des Vorgängerbaus vorerst offen bleiben.
Unterhalb der Mauern und der Fußböden konnte eine massive Aufschüttung aus dunklem, stark fundführenden Lehm festgestellt werden, der direkt auf dem geologischen Untergrund auflag. Bei diesem dürfte es sich, analog zu Befunden in der Kirche, um umgelagertes Material handeln, das zur Anlage der Terrasse einplaniert wurde. Das Fundmaterial deutet auf eisenzeitliche Schichten hin, die in (spät-)römischer Zeit verlagert wurden.
Zudem konnte der Erhaltungszustand der freiliegenden Außenmauern des Gebäudes überprüft und dokumentiert werden. Insbesondere die Südmauer weist in den untersten Lagen starke Beschädigungen auf, die den Handlungsbedarf im Bereich dieser Gebäude verdeutlichen (Abb. 05).

Die Untersuchungen und Instandhaltungsarbeiten sollen in den Folgejahren fortgesetzt werden. Im kommenden Jahr werden sich die Arbeiten auf das östliche Gebäude des Komplexes (RI-1), den Bereich zwischen den beiden Gebäuden sowie den Vorgängerbau konzentrieren.

 

Nachbarschaftshilfe "VON MIR ZU DIR"

Blumen gießen, die Katze füttern, der nächste Lebensmitteleinkauf – ein kleiner Handgriff ist für einen anderen oftmals eine große Unterstützung. Dafür können Nachbarn auch da sein. Viele Menschen wissen nicht, dass die ältere Dame zwei Straßen weiter sich mit der Gießkanne schwertut. Und umgekehrt: Von der Wohnung bis zur nächsten Apotheke ist’s eine halbe Weltreise – wenn man nur wen fragen könnte … Dafür gibt’s unsere Nachbarschaftshilfe „VON MIR ZU DIR“ im Sozialsprengel Nußdorf-Debant mit den angeschlossenen Gemeinden Dölsach, Iselsberg-Stronach, Lavant und Nikolsdorf. Helfende und Hilfesuchende finden hier gemeindeübergreifend zueinander. Meistens rasch. und unkompliziert.

Unsere NBH- VON DIR ZU MIR, bietet folgende HILFELEISTUNGEN :
• Einkaufen/Botengänge/ Besorgungen
• Begleitung zu Ärzten/ Krankenhaus/ Therapien
• Unterstützung bei behördlichen Terminen/ Formularen
• Spaziergänge/ Begleiten zu kulturellen Veranstaltungen
• Besuche zu Hause oder im Krankenhaus
• Hilfestellung bei handwerklichen Tätigkeit rund ums Haus
• Unterstützung beim Betreuen von Hazstieren
• Mitkochtisch, gemeinsames Kochen zu Hause mit einem Nachbarn

Helfende Nachbarn sind uns herzlich willkommen!

Anfragen persönlich , telefonisch , per E-Mail, oder über die Homepage:

Sozialsprengel Nußdorf- Debant / Annette Huber | Tel.: 04852/64633
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | www.vonmirzudir.tirol
Hermann Gmeiner-Straße 4 | 9990 Nußdorf-Debant
Bürozeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr

 

 

Vogelfütterung im Winter

Im Winter finden Vögel nicht mehr allzu viel Nahrung in der Landschaft. Durch eine gezielte Fütterung von November bis März kann man Gartenvögeln über den Winter unterstützen. Wichtig dabei ist: Wer einmal mit der Fütterung beginnt, muss unbedingt bis in den Frühling durchhalten. Vögel gewöhnen sich an das regelmäßige Nahrungsangebot. Verschwindet es plötzlich, müssen sie erst neue Nahrungsquellen suchen.

Was sich als Futter eignet

Buchfink, Haussperling, Grünfink und Gimpel sind typische Körnerfresser, die mit ihren kräftigen Schnäbeln Samen leicht aufknacken können. Für sie sind Hanfsamen, Mohn, Lein oder Buchweizen zur Fütterung gut geeignet. Für Weichfresser wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig eignen sich Sonnenblumenkerne und Hirse. Aber auch ungeschwefelte Rosinen und frisches Obst, sofern es nicht friert, wird von Weichfressern gerne angenommen.

Gequetschte Haferflocken mit Fett gemischt sind besonders bei Meisen ein beliebtes Winterfutter. Als Fett eignet sich dabei sowohl tierisches als auch pflanzliches Fett. Diese als Meisenknödel bekannte Mischungen sollten bestmöglich ohne Plastiknetz gekauft werden, denn in den Netzen können sich Vögel verheddern und so zur tödlichen Falle werden.

Reine Getreidekörner werden im Winter oft verschmäht, weil sie wenig Energie liefern.

„Wichtig ist auch, mehrere Futterstellen im Garten zu verteilen. Denn nicht jede Vogelart mag den großen Trubel am Futterhaus“, so Matthias Karadar von Natur im Garten. Vögel möchten von der Futterstelle aus auch eine ungehinderte Aussicht, so dass sie Fressfeinde früh genug erkennen können. Aber gleichzeitig eine Hecke, Sträucher oder Bäume in der Nähe. So können sie vor Fressfeinden schnell fliehen.

Sauberkeit ist das oberste Gebot

Verschmutze Futterhäuschen können mehr schaden als nutzen. Futterhäuser müssen wöchentlich gereinigt werden, damit sich keine Krankheiten ausbreiten können. Aus hygienischer Sicht noch besser sind Futtersilos. Im Vergleich zum klassischen Futterhaus können Vögel bei Futtersilos nicht auf das Futter treten und auch nicht ihren Kot darauf verteilen.

Mal etwas stehen lassen

Die günstigste Vogelfütterung liegt in der Gartenpflege und Pflanzenauswahl. Wildobst von Schlehen, Rosen, Berberitzen und Vogelbeeren kann nicht nur von uns Menschen in der Küche verarbeitet werden. Für die Weichfresser sind diese Beeren wertvolles Futter im Winter. Möglichst viele Samenstände von Blumen und Kräutern sollten im Winter ebenfalls stehen bleiben. Körnerfresser wie der Stieglitz holen sich die energiereichen Samen aus den verdorrten Stängeln. Und an diesen Stängeln überwintern auch einige Insekten, die zum eiweißreichen Genusshappen für Vögel im Winter werden.

Ein Rezept für Meisenknödel:

500 g Fett (z.B. Rindertalg)
1 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
500 g Körnermischung aus Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanfsamen und Nüssen

Das Fett in einem Topf vorsichtig erwärmen bis es flüssig wird. Das Pflanzenöl und die Körnermischung dazugeben. Die Masse abkühlen lassen. Nach ca. 30-45 Minuten lassen sich Meisenknödel formen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Wer keinen Knödelhalter aus Metall hat, kann die Fett-Körner- Masse auch in Tassen oder leere Blumentöpfe füllen und aufhängen. Hier noch einen Zweig als Sitzstange in die Masse stecken.

Mit Unterstützung von Land Tirol.

 

Bildnachweis:
Bild 1: Rotkehlchen an Futtersilo © pixbay.com_hansbenn
Bild 2: Spatz an Meisenknödel© pixabay_Ralphs_Fotos

Sommernachtskonzert mit SOUPH

Eine Sommernacht wie sie stimmungsvoller nicht sein könnte...

Die beiden Osttirolerinnen "Souph", aka Sophie Zanon, und Tami Schneider zauberten mit ihrer wunderschönen Musik vergangenen Samstag ein ganz besonderes Flair in unsere Gemeinde. Die beiden talentierten Mädels gaben Souph`s selbstgeschriebene Songs zum Besten und verwandelten unseren festlich geschmückten Festplatz in einen Konzertsaal der ganz besonderen Art. Gefühlvolle Gitarrenklänge und Gesangsstimmen, die die Seele berühren, wurden getragen von einem angenehmen Sommerlüftchen. Die Konzertgäste genossen eine Sommernacht, wie sie stimmungsvoller nicht sein könnte.

Souph

Gut beraten, geplant und gefördert

Förderungen für Privatpersonen

Alle wichtigen Förderstellen haben jüngst ihre Richtlinien für thermische Sanierungen und den Heizungstausch aktualisiert. Gesicherte Infos zu Förderdetails sind essenziell für die finanzielle Planbarkeit Ihres Sanierungsprojekts. Deshalb erhalten Sie hier alle wichtigen Informationen dazu.

Gut geplant ist gut gefördert

Werden die geplanten Sanierungsmaßnahmen bereits vorab gut auf die verfügbaren Förderungen abgestimmt, so können „kleine“ Entscheidungen in der Planung den Erhalt lukrativer Fördermittel sicherstellen. Ein Beispiel stellt hier die Ökobonusförderung der Wohnhaussanierung vom Land Tirol dar. Durch geschickte Kombination von Sanierungsmaßnahmen und dem Nachweis der Energieeinsparung mittels Energieausweis lassen sich Zusatzförderungen bis zu 8.800 Euro erschließen. Eine Kombination der genannten Förderungen von Bund und Land ist möglich.

Förderstelle Land und Bund

Beim Amt der Tiroler Landesregierung fördert die Abteilung Wohnbauförderung bei Sanierungen sowohl thermische Einzelmaßnahmen, umfassende thermische Sanierungen, Heizungstausch als auch Photovoltaik-Anlagen. Details unter: www.tirol.gv.at/wohnbau

Der Bund fördert über den Sanierungsbonus für Private 2023/2024 sowohl thermische Einzelmaßnahmen als auch umfassende thermische Sanierungen.
Details unter: www.sanierungsbonus.at

Hinsichtlich Heizungstausch fördert der Bund mittels der Förderschiene Raus aus Öl und Gas für Private 2023/2024. Details unter: www.kesseltausch.at
Über den EAG-Investitionszuschuss (EAG = Erneuerbaren Ausbaugesetz) unter www.oem-ag.at wird auch die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen unterstützt.

Unabhängige Energieberatung durch die Energieagentur Tirol
Als ersten Schritt und um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen, sollte eine unabhängige Energieberatung in Anspruch genommen werden. Die ExpertInnen der Energieagentur Tirol stehen dafür mit den passenden Beratungsangeboten zur Verfügung.
Details unter: www.energieagentur.tirol/beratung

 

Rechenbeispiel: Größere Sanierung

Annahme:
Einfamilienhaus (Wohnnutzfläche 150 m², 4 Personen mit Hauptwohnsitz)
Größere Renovierung mit Heizungstausch fossil auf Luftwärmepumpe
Ökobonus
Deklaration
Förderfähige Kosten jenseits des Maximalbetrags (z.B. Annahme förderbare Kosten: € 200.000,-)

Land Tirol: Wohnhaussanierung € 46.800,-
Förderhöhe Einmalzuschuss € 33.000,- (variabel)
Ökobonus Ökostufe 2050 € 8.800,-*
Qualitätszuschuss klimaaktiv € 2.000,-*
Bonus – klimafreundliches System € 3.000,-
Sanierungsbonus für Private 2023/2024 € 14.000,-*
„raus aus Öl und Gas“ für Private 2023/2024 € 9.500,-
EVU (= Energieversorgungsunternehmen), z.B. TIWAG € 300,-

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